FSM Konferenzbericht

von Paul Dorman, senior Modellierer im computergestützten 3D Bereich, Metropolitan Police Service, & Vizepräsident der IAFSM

Die erste FSM Konferenz 2007 fand vom 26. bis 27. März 2007 in Sugar Land Houston, Texas statt. Schwerpunkt der Konferenz war neuestes 3D LAserscanning und verwandte Technologien zur Vorführung höchster Präzision, genauester Messungen von Tatorten, Unfällen und Sicherheitsplänen. Die Veranstaltung wurde von allen Beteiligten für absolut erfolgreich gehalten, und wir durften uns glücklich schätzen, SPAR POINT RESEARCH LLC als CO-Gastgeber zu haben der mit der SPAR 2007 Konferenz alleine schon 500 Teilnehmer anzog.

Die IAFSM simulierte zwei Tatorte während der Konferenz. Ein Innenszenario und einen Außentatort. Der Innen Tatort stellte einen tödlichen Schusswechsel dar, der Außentatort beinhaltet das gewaltsame Anhalten eines Fahrzeuges mit Schusswinkelbestimmung.

Ziel dieser Demonstration war weder eine Prüfung noch ein zeitlicher Wettlauf, noch ein Konkurrenzkampf zwischen den Technischen Beratern der IAFSM. Es ging um die Beurteilung der technischen Möglichkeiten bei der Verwendung von Messwekzeugen an einem Tatort; kritische Sachverhalte sollten den technischen Beratern näher gebracht werden.

Es ergab sich eine produktive und erfolgreiche Diskussion über verschiedene Scan Techniken und darüber welche unterschiedlichen Scanner mit welchen verschiedenen Datensätzen arbeiten.um das passende Gerät für die jeweilige Anwendung zu finden. Die Beurteilung war abhängig von Geschwindigkeit, Reichweite, Präzision und Reflektionsverhalten der Scanner. Es gab kein Produkt welches besser als ein anderes war, weil alle Geräte eine spezifische Anwendung in verschiedenen Bereichen des Mapping und der Tatortarbeit haben.

Alle unseren technischen Berater - Leica Geosystems, Riegl, Zoller + Fröhlich, FARO, I-Site und InteliSum - nahmen an der Konferenz teil, und scannten, verarbeiteten, und visualisierten jede von den simulierten Szenen, um ihre Ergebnisse im Verlauf der Konferenz zu präsentierten. Ihre Unterstützung und Professionalität bot die einmalige Gelegenheit für Justiz- und Sicherheitsexperten verschiedene Hard- und Software zu begutachten bei der Erfassung von den identischen Szenen und ähnlichen Datensätzen die miteinander verglichen werden konnten.

Die Konferenz präsentierte nicht nur die oben genannten Tatorte sondern bot auch viele Vorträge über die angewandten Techniken der Datenerfassung bis zu den Anforderungen die bei Gericht gestellt werden. Die vielen internationalen Vortragenden präsentierten Fallstudien von den Institutionen wie FBI, United States Secret Service, US Army, Alberquerque Polizei, Metropolitan Polizei, Großbritannien, LKA Nordrhein-Westfalen, Polizei Deutschland und Toronto Polizei, Kanada.

Die Reaktionen der Teilnehmer und IAFSM Mitglieder haben die Vorteile der ersten Konferenz gelobt weil dort viele internationalen Fallstudienmaterialien zur Verfügung gestellt wurde. Alle Teilnehmer hießen auch Ratschläge und Problemlösungen direkt von den Experten willkommen. Diese Experten kamen aus Bereichen wie Vollzugabeamte, technische Angestellte bei der Polizei, Sicherheitsdiensten Hard- und Software Erzeuger und Service Providers.

Die Arbeit wird sich jetzt auf die Vorbereitung der FSM Konferenz 2008 konzentrieren.

Wir möchten den folgenden Gesellschaften, die zur Zeit als technische Berater für die IAFSM arbeiten, bedanken:

 

 


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